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        <title>Was ist in der Gürtelstraße in Berlin los?</title>
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        <description>Wir haben Vasili Franco, politischer Beobachter der Grünen, um eine Erklärung der Situation aus seiner Sicht gebeten. Dienstag, den 15.09., begannen unter Aufsicht der Polizei, Baumaßnahmen an der Fassade des seit 2024, von Punks, besetzten Georghof Hostel in Berlin-Friedrichshain. Der Grund sind angebliche Schadstoffe im Dämmmaterial. Vasili Franco von den Grünen sieht die Maßnahmen kritisch, da ein entsprechender Bauantrag zwar vorliegt, aber noch nicht genehmigt sei, so der parlamentarische Beobachter. Später am Abend versammelten sich rund 10 Einsatzwagen der Polizei vor dem besetzten Haus. Doch nicht um zu räumen, sondern zum Schutz der vom Hauseigentümer beauftragten Sicherheitsfirma. Laut Angaben eines Polizisten, wurden die Einsatzkräfte von zwei Security Mitarbeitern gerufen, die seit den frühen Morgenstunden den Eingang des Gebäudes bewachen. „Wir standen vor dem Eingang und dann kam eine Gruppe von Leuten auf uns zu und hat uns bedrängt, um in das Haus zu gelangen“, schildert einer der Securitys gegenüber der taz. Zu körperlichen oder verbalen Angriffen sei es nicht gekommen. Ein Bewohner des Hauses beschreibt die Situation weniger drastisch. Demnach soll eine 8–10-köpfige Gruppe von Unterstützer*innen mit Lebensmitteln zum Eingang des Hostels gegangen sein, um diese in das Haus zu bringen. Als sie daraufhin von den Securities gestoppt wurden, kam es zu einer Diskussion. Diese verlief jedoch friedlich, so ein Besetzter, welcher nicht namentlich genannt werden möchte. Im Anschluss ließ einer der Securitys die Aktivisten mit den Worten „Ich möchte keinen Stress“ passieren und rief im Anschluss die Polizei. Man sei sehr darauf bedacht, möglichst deeskalierend aufzutreten. Bisher gibt es keinen Räumungstitel. Wie lange die Besetzer*innen noch im Haus bleiben können, ist jedoch unklar. ✂: René Fischell 🎥: Julian CsépDie taz ist eine unabhängige, genossenschaftlich getragene, überregionale Tageszeitung. Um eine kritische Öffentlichkeit zu ermöglichen, veröffentlichen wir alle Inhalte der gedruckten taz auch kostenlos auf unserer Website. Unser freiwilliges Modell "taz zahl ich" ersetzt die Bezahlschranke. Damit das möglich bleibt, unterstütze jetzt die taz mit einem selbst gewählten Betrag:  https://taz.de/zahlich Die taz gibt es digital oder gedruckt auch als Abo - was die taz gleichzeitig am meisten unterstützt und ihre Existenz sichert. Erfahre hier mehr dazu: https://taz.de/abo Die taz in sozialen Netzwerken: https://taz.de/social Hinweis: Die Kommentarfunktion ist derzeit nur während moderierten Livestreams aktiviert, da sie vermehrt für Hate Speech genutzt wurde. Während des Livestreams steht allerdings der Live-Chat für Fragen, Anregungen und Diskussionen zur Verfügung. Vielen Dank für dein Verständnis.</description>
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