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        <title>Studis wehren sich gegen die AfD</title>
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        <description>Die #NoAfD ist mit ihrem Versuch gescheitert, eine aus ihrer Sicht unliebsame Studierenden-Veranstaltung zu torpedieren. Der antikapitalistische Jugendkongress „Take back the future“ fand wie geplant dieses Wochenende an der Technischen Universität Berlin @‌tu_berlin statt. Nicht ohne Stolz verkündete am Freitag der linke Studierendenverband SDS, dass er seinen Kongress erfolgreich gegen die Einschüchterungsversuche der AfD verteidigt hat. Allerdings gibt dieser Erfolg mindestens genauso viel Anlass zur Sorge wie zur Freude. Denn erstens scheint das TU-Präsidium wie zuletzt die Stadtbibliothek Magdeburg aus Angst vor juristischen Schritten der AfD eingeknickt zu sein. Dafür spricht, dass sie den Studierenden erst eine Streichliste mit 14 potenziell AfD-kritischen Veranstaltungen vorlegte – ohne zu begründen, warum diese Debatten nicht genauso unter die Wissenschaftsfreiheit fallen sollen wie andere gesellschaftskritische Beiträge auch. Der „Kompromiss“ zwischen TU und SDS sieht nun vor, dass Veranstaltungen mit parteipolitischem Anstrich zwar stattfinden dürfen, aber nicht in den Räumen der Uni. Und damit sind wir beim eigentlichen Problem: Die TU erweckt den Eindruck, als verstoße ein Teil des Kongresses gegen ein angebliches Neutralitätsgebot. So wie es die AfD landauf landab immer wieder behauptet, wenn sich Lehrkräfte kritisch mit Rassismus beschäftigen, Schulen ein Zeichen gegen Diskriminierung und für Vielfalt setzen oder an den Unis vor dem Erstarken rechter Demokratiefeinde gewarnt wird. Wie grundfalsch dieser Gedanke ist, erklären politische Bild­ne­r:in­nen seit Jahren. Es gibt keine Neutralitätspflicht. Es gilt im Gegenteil die Pflicht, vor den Gefahren für die Demokratie zu warnen, gerade an Schulen und Hochschulen. Leider haben dies selbst Teile der Union bis heute nicht kapiert. ✏️ Ralf Pauli 🎥 Tim Lüddemann 🔗 Den Link zum Text findet ihr wie immer ohne Paywall in der Bio Die taz ist eine unabhängige, genossenschaftlich getragene, überregionale Tageszeitung. Um eine kritische Öffentlichkeit zu ermöglichen, veröffentlichen wir alle Inhalte der gedruckten taz auch kostenlos auf unserer Website. Unser freiwilliges Modell "taz zahl ich" ersetzt die Bezahlschranke. Damit das möglich bleibt, unterstütze jetzt die taz mit einem selbst gewählten Betrag:  https://taz.de/zahlich Die taz gibt es digital oder gedruckt auch als Abo - was die taz gleichzeitig am meisten unterstützt und ihre Existenz sichert. Erfahre hier mehr dazu: https://taz.de/abo Die taz in sozialen Netzwerken: https://taz.de/social Hinweis: Die Kommentarfunktion ist derzeit nur während moderierten Livestreams aktiviert, da sie vermehrt für Hate Speech genutzt wurde. Während des Livestreams steht allerdings der Live-Chat für Fragen, Anregungen und Diskussionen zur Verfügung. Vielen Dank für dein Verständnis.</description>
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